Das Plus für Mensch und Umwelt
18.03.2022
#futureview Webinar 30.03.2022 - Klimagerechtes Bauen - Cool bleiben, auch wenn’s heiss wird
Holger Völlinger

Was hat der sommerliche Wärmeschutz mit meiner Planung und Projektierung zu tun? Mit welchen klimatischen Entwicklungen muss ich in den kommenden Jahrzehnten rechnen und welche Konsequenzen hat dies in der Praxis? Welche Anforderungen bestehen – gesetzlich, normativ, aber auch aus Sicht von thermischer Behaglichkeit?

Anforderungen - Im Dschungel der Vorgaben: Wir zeigen Ihnen - Schritt für Schritt - wie der Nachweis aller drei Anforderungen grundsätzlich erfolgen kann.

Einflussparameter - vom Modell zur Simulation: Wir zeigen Ihnen am realen Beispiel BäreTower in  Ostermundigen die relevanten Einflussparameter bzgl. sommerlicher Wärmeschutz und wie diese berücksichtigt, simuliert und visualisiert werden können.

Ergebnisse - Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt – sie dürfen gespannt sein.

 

Wir haben das know-how, um sie bereits bei der frühzeitigen Berücksichtigung des Themas zu unterstützen und sind gerne für sie da - yes, we can! Neugierig? Bestens, melden Sie zum Webinar an und/oder sprechen Sie mit uns.

Mit folgendem Link können sie sich zu unserem Webinar am 30. März 2022 von 11 bis 12 Uhr anmelden.
Wir freuen uns auf sie und die der Präsentation folgenden Diskussionsrunde.

 

14.01.2022
Bruit et vibrations sous contrôle
Mireia Luna

Des infrastructures de transport de plus en plus proches des zones habitées, de longs chantiers urbains et des machines industrielles de plus en plus sophistiquées aux postes de travail, créent le besoin de caractériser les nuisances sonores en temps réel. G+P met en pratique depuis plusieurs années de nouvelles techniques de mesure basées sur le monitorage permettant une surveillance directe et continue des nuisances générées et de réagir plus vite.

 

Pourquoi ne mesurer que 30 minutes si on peut mesurer 24h/24 ?

Avez-vous déjà entendu ou prononcé la phase « Aujourd’hui ce n’est pas le bon jour pour mesurer, l’activité ne fait pas de bruit ! » ? Souvent lorsqu’un acousticien fait une mesure de bruit, soit l’activité ne fait pas assez de bruit, soit les conditions météorologiques sont favorables ou défavorables à la propagation du bruit, soit le nombre de passages de trains ou le trafic routier n’est pas représentatif. Plutôt que de chercher LE BON jour et LE BON créneau, mieux vaut mesurer en continu sur une longue durée !

Grâce au monitorage du bruit, il est possible de mesurer pendant plusieurs jours, semaines, voire des années le bruit et les vibrations d’une activité, rendant l’évaluation plus précise et donc plus fiable.

 

Pourquoi surveiller le bruit et les vibrations d’une activité ?

Qu’il s’agisse d’une usine, d’arrêts de bus en ville, d’une pompe à chaleur ou de toute autre installation fixe, lorsqu’on veut évaluer le bruit généré par une activité, on doit en caractériser les phases de bruit.

Le monitorage permet :

  • D’identifier les phases de bruit et de les caractériser (niveau sonore, durée, fréquence, représentativité)
  • De mettre en évidence des anomalies et de particularités de l’activité
  • D’éviter des défaillances (fissures des immeubles, ruptures de pièces d’une machine, etc)
  • D’informer et rassurer les personnes affectées
  • De réduire les plaintes

En définitive, le monitorage donne une nouvelle dimension à la mesure et à l’évaluation des nuisances sonores.

 

Souhaitez-vous réduire les plaintes concernant les nuisances sonores et vibratoires de votre chantier? La surveillance continue est la clé.

En Suisse, tous les chantiers doivent respecter la directive sur le bruit des chantiers. Cette directive se fonde sur la nécessité de prendre des mesures de limitation du bruit, mais ne garantit pas un respect systématique de valeurs limites ni l’acceptabilité des nuisances sonores par les riverains.

Chez G+P nous conseillons et accompagnons les maitres d’ouvrage dans le suivi continu du bruit et des vibrations de chantier. Cette solution peu couteuse et très efficace est déjà appliquée sur de multiples chantiers autoroutiers et ferroviaires, ce qui permet de vérifier le respect des exigences tout en informant les riverains et en évitant un nombre important de plaintes à la direction des travaux.

 

 

Image 1: Directive sur le bruit des chantiers

 

G+P a développé un système de monitorage sur une plateforme en ligne accessible par les clients avec la création automatique de rapports réguliers.

Image 2: Exemple de l’évolution du bruit d’un chantier pendant 24 heures.

 

Le suivi des niveaux sonores avec la définition d’alarmes personnalisées permet d’informer à tout moment le responsable du chantier du bruit et des vibrations générés et de l’avertir par SMS ou E-mail d’un éventuel dépassement de valeurs limites.

Image 3: Evaluation du bruit hebdomadaire et détection des alarmes

 

Cette méthode de mesure a permis dans de nombreux cas de corriger immédiatement la situation sonore. Cette réactivité a donné une image positive auprès des riverains et une meilleure acceptabilité du chantier avec l’avantage pour le maître de l’ouvrage de réduire le nombre de plaintes, tout en respectant le planning de travaux.

 

Et vous ? qu’attendez-vous pour surveiller les nuisances de votre activité ?

 

 

15.12.2021
Decibase RAIL – die Zukunft der Bahnlärmdatenbank
Patricia Moll, Nicole Freuler

Die Anforderungen an die Erfassung, Verwaltung und Abgabe von Emissionsdaten sind für Bahnbetriebe in den letzten Jahren gestiegen. Neu bietet Grolimund + Partner mit «Decibase RAIL» ein Werkzeug an, welches Bahnen bei dieser Arbeit unterstützt und die lärmrelevanten Daten zentral in einer modernen Webanwendung verwaltet. Als erste Bahn der Schweiz nimmt der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) Decibase RAIL ab 2022 in Betrieb.

 

Lärmkataster auf Knopfdruck

Mit Decibase RAIL können Bahnbetriebe ihren Lärmbelastungskataster gemäss den gesetzlichen Vorgaben führen. Die Applikation verwaltet sowohl die Schienenabschnitte und deren Eigenschaften als auch das darauf fahrende Rollmaterial (Zugkompositionen, Bremstypen, etc.).

Emissionsabschnitte können vom Benutzer in der Karte oder über die Suche selektiert werden. Decibase RAIL zeigt die Eigenschaften des Abschnitts, die Verkehrsmenge und die daraus berechnete Lärmbelastung. Zusätzlich ermittelt die Software die kritischen Distanzen ab Schienenachse, innerhalb welchen mit Überschreitungen der Grenzwerte gerechnet werden muss. Passt der Benutzer die Eigenschaften des Rollmaterials oder die Verkehrsbelastung auf einem Abschnitt an, werden die Emissionen und kritischen Distanzen sofort aktualisiert.

Die Lärmbelastungen können für unterschiedlichen Zustände erfasst werden, nebst dem aktuellen Fahrplan können damit auch Prognosen festgehalten werden.

Die Karte im Zentrum

Lärmdaten besitzen fast immer einen räumlichen Bezug, seien dies Lärmemission bei einer Weiche oder der Zugverkehr auf einem Abschnitt des Schienennetzes. Decibase RAIL ist deshalb als modernes Web-GIS aufgebaut: die Karte steht im Mittelpunkt der Applikation und stellt alle lärmrelevanten Daten dar. Daneben enthält die Karte weitere hilfreiche Kartenebenen wie die Schweizer Landeskarte, ein Satellitenbild oder das ÖV-Netz. Nach Bedarf können Zusatzinformationen wie die Lärmempfindlichkeitsstufen oder die amtliche Vermessung eingeblendet werden.

 

Abbildung 1 Decibase mit eingeblendeten Kartenebenen: Schienennetz RBS (blau), Lärmempfindlichkeitsstufen (gelb bis orange), ÖV-Strecken und -Haltestellen (diverse Farben).

 

Datenabgabe an den Bund leicht gemacht

Mit der konfigurierbaren Export-Schnittstelle lassen sich Daten in unterschiedliche Zielmodelle und Datenformate exportieren. Für die Datenabgabe an den Bund kann aus Decibase RAIL direkt das minimale Geodatenmodell «Lärmbelastungskataster für Eisenbahnanlagen» ausgegeben werden. Falls eine Weiterverarbeitung der Daten in Lärmberechnungs- oder GIS-Anwendungen notwendig ist, stehen unterschiedliche GIS-Exportformate zur Auswahl. Für Auskünfte an Betroffene und Interessierte können PDF-Datenblätter einzelner Abschnitte generiert werden.

Alles aus einer Hand

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Aufbereitung der Bahnstrecken für Lärmfragen eine besondere Herausforderung darstellt. Die für die Lärmberechnung notwendigen Informationen zu Geschwindigkeit, Kunstbauten, etc. liegen teilweise nicht georeferenziert vor oder werden in spezialisierten CAD-Programmen verwaltet. Um Start- und Endpunkt von Abschnitten mit jeweils gleichen Lärmemissionen zu definieren, haben unsere Spezialistinnen deshalb verschiedene Datenquellen des RBS mit GIS-Werkzeugen aufbereitet und miteinander verschnitten.

Blick in die Zukunft

Mit der Einführung von Decibase RAIL beim RBS erweitert Grolimund + Partner seine Palette an modernen Software-Produkten mit einem Tool für den Bahnlärm. Wir freuen uns, wenn in Zukunft weitere Bahnbetriebe von diesem nützlichen Werkzeug Gebrauch machen.

 

Quelle Bild: RBS

 

 

07.12.2021
CPX Herbst 2021 – die Reifen liefen heiss!
Juhani Mercuriali

Seit 2008 führt Grolimund + Partner bereits CPX Belagsgütemessungen durch. Die Messsaison 2021 stellte sich aufgrund der ausgiebigen Niederschlagsperioden im Sommer als eine der herausforderndsten aus. Goldenes Herbstwetter gepaart mit einer tollen Teamleistung verhalfen dennoch zu einem erfolgreichen Saisonabschluss. Von 15 Messtagen im Oktober waren wir an drei Tagen praktisch rund um die Uhr am Strassenlärm messen.

 

Schönes Herbstwetter bestmöglich ausgenützt

Den diesjährigen niederschlagsreichen Sommer hat das CPX-Team hart zu spüren bekommen. Die Strassen waren oft nass, was Belagsgütemessungen teilweise während mehreren Wochen verunmöglichte. Nur langsam verkleinerte sich der grosse Berg an Messaufträgen und viele Messungen mussten in die zweite Jahreshälfte verschoben werden.

Umso erfreulicher, als sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigte. Viel Sonne und wenig Regen bedeuteten, dass es nun an der Zeit war, das wetterbedingt aufgeschobene nachzuholen. Von Genf übers Wallis und Basel bis Liechtenstein war das CPX Messsystem von Grolimund + Partner AG im Oktober an insgesamt 15 Tagen und auch einigen Nächten unterwegs.

Abbildung 1: Im Oktober konnte das CPX Messfahrzeug von G+P in 16 Kantonen, also mehr als der Hälfte der Schweiz, gesichtet werden ;-)

 

Schichtbetrieb macht Aufholjagd möglich

Um das Maximum aus den Tagen mit guten Messbedingungen rauszuholen, war das Messfahrzeug oft im Schichtbetrieb mit rotierenden Zweierteams, bestehend aus Fahrer und MessingenieurIn, unterwegs. 3 Fahrer und 5 Messingenieure teilten sich die insgesamt 192 Stunden, in denen das Messsystem im Oktober im Einsatz war. Zum Vergleich: Auf 21 Arbeitstage (bei 100 % Pensum im Oktober) gesehen war das CPX Fahrzeug im Schnitt mehr als 9 Stunden am Tag unterwegs.

Bei nur 15 Messtagen waren also auch einige längere Einsätze notwendig. So betrug die Einsatzzeit an sieben Messtagen mehr als 15 Stunden und an drei Tagen wurde gar die 20 Stunden Marke geknackt.

In der untenstehenden Abbildung sind die täglichen Niederschlagssummen von Bern, Zürich und Sion und die tägliche Einsatzzeit des CPX Messsystems dargestellt. Über die 15 Messtagegesehen, war das CPX Messfahrzeug im Schnitt mehr als 12 Stunden pro Tag unterwegs.

Abbildung 2: Tägliche Niederschlagssummen von drei ausgewählten Standorten und CPX Einsatzzeit im Oktober 2021. Da auch der Oktober nicht niederschlagsfrei war, waren einige längeren Einsätze notwendig, um alle Messungen abschliessen zu können. An sieben Tagen war das CPX Messfahrzeug mehr als 15 Stunden im Einsatz. Die Messungen am 30. Oktober fanden im Kanton Zug und im Fürstentum Liechtenstein statt, wo zum Zeitpunkt der Messung noch kein Niederschlag gefallen war.

 

Dank grossem Einsatz des gesamten CPX-Teams konnte die Messsaison 2021 trotz herausfordernden Wetterbedingungen, Anfang November in gewohnt hoher Qualität abgeschlossen werden. Auch wenn wir uns fürs nächste Jahr einen schöneren Sommer wünschen würden, freuen wir uns so oder so darauf, was die Saison 2022 bringen wird!

 

23.11.2021
Lärmbändigung auf hohem Niveau – BäreTower, Ostermundigen
Holger Völlinger, Mathias von Arx

Das Zentrum Bären in Ostermundigen sieht eine Mischnutzung aus Hotel, Wohnen und Dienstleistungen vor. Aus bauphysikalischer Sicht entspricht eine solche Realisierung dem Wunsch einer Quadratur des Kreises. Grolimund und Partner hat den Auftrag erhalten, diese für das Vorhaben zu finden, was letztlich auch gut gelungen ist.
Die nahegelegene, hoch frequentierte Bahnlinie macht das Bauphysikerleben aus Lärmsicht dabei wahrlich nicht einfacher. Und vom Restaurant in der 9. Etage, das von Wohnungen umzingelt ist, will natürlich keiner etwas hören. Ausser, hinter vorgehaltener Hand geflüstert, dass sie einen freundlichen Service haben, eine fantastische Küche und eine noch bessere Aussicht über Bern.

 

Ein Restaurant im Sandwich - «es Ygchlemmt’s – bitte»

Mischnutzungen in Gebäuden führen immer zu gegensätzlichen Interessen. Ein Restaurant möchte selbstverständlich möglichst viel Freiheiten, insbesondere, was die Lärmemissionen angeht. Die BewohnerInnen der darüber und darunter liegenden Wohnungen hingegen wollen davor möglichst verschont bleiben. Standardlösungen gibt es für solche Fälle in der Regel nicht. In diesem Fall konnte nebst den, im wahrsten Sinne des Wortes, konstruktiven Wandlösungen auch mit dem Doppelbodenbauer eine gute und die Anforderungen erfüllende Lösung gefunden werden.
Die Herausforderung war dabei der Systemaufbau des Bodens insgesamt, der bauphysikalisch betrachtet eine längere Kette aus Masse- und Federelementen bildete. In den gängigen Modellen ist so etwas nur schwer bis gar nicht abbildbar. In einem empirischen Verfahren wurde - pragmatisch und zielführend - auf Probeflächen mit verschiedenen Materialkombinationen experimentiert und deren Lärmverhalten jeweils gemessen. Dank der Erfahrung sowie der Kooperation beider Fachplaner – Doppelbodenbauer und Bauphysiker – wurden die gegensätzlichen Interessen zur Zufriedenheit aller erfüllt.

Alles nur Fassade – oder doch nicht?

Nebst den Ausführungsdetails des Gebäudes selbst, ist auch die angebrachte Aussenfassade eine Quelle für eine geschossübergreifende Schallübertragung. Ob der unterschiedlichen Anforderungen bzw. Randbedingungen, konnte die Lösung für den Übergang zwischen den Wohnungen nicht für den Übergang vom und zum Restaurant umgesetzt werden. Das Anbringen zusätzlicher Vorsatzschalen war nötig, um eine akustische Optimierung zu erreichen und um den Anforderungen gerecht zu werden. Messungen haben gezeigt, dass die Lösung funktioniert.

Die Tücke steckt im Detail

Wohnungstüren
Schall ist wie Wasser, er sucht sich seinen Weg. Dort wo der Widerstand am geringsten ist und / oder die Bedingungen am besten sind, schlüpft er dann gnadenlos hindurch – zum Leidwesen der davor oder dahinterliegenden Opfer.
Die Wohnungseingangstüren lagen mit der vorgesehenen Lösung einer einfachen Fuge zwischen Wand und Tür zunächst ausserhalb der zulässigen Schallkriterien. Nach Anbringung einer zusätzlichen beidseitigen Kittfuge wurden die Sollwerte dann eingehalten – eine einfache, aber effiziente Massnahme.

Loggien
Für einmal zeigten die vorbeifahrenden Züge der naheliegenden Bahnlinie aus Umweltsicht auch ihre Schattenseiten. An den exponierten Seiten und Wohnungen, (im linken Bild gelb und orange markiert)

Flächendarstellung LärmbeurteilungspegelDetaillösung Loggia

Flächendarstellung Lärmbeurteilungspegel  /  Detaillösung Loggia

mussten deshalb spezielle Lärmschutzmassnahmen zur Einhaltung der zulässigen Grenzwerte vorgenommen werden. Die betroffenen Loggien wurden entsprechend mit einer schalldichten Brüstung – violettes Element im rechten Bild oben - versehen. Auch mit offenen Türen und Fenstern konnten damit die zulässigen Schall-Grenzwerte eingehalten werden.

Schattenwurf

A propos Schattenseiten - auch die Schattenwurfbetrachtung des Gebäudes hat gezeigt, dass die BewohnerInnen der Gebäude in der «Abdeckung» nicht zu lange im Dunkeln sitzen. «Be gentle» - eine gute Nachbarschaft ist wie immer noch viel Wert.

Fazit: Vom Groben bis ins Detail – wir haben es im Blick.

Bei Grossprojekten sind oft übergeordnete Themenbereiche im Blick zu halten. Dabei darf aber die funktionierende Detaillösung und Umsetzung auf der Baustelle nicht aus den Augen verloren werden. Beides ist sowohl Grolimund + Partner als auch allen Projektbeteiligten gut gelungen.

 

Visualisierungen (Titelbild, Vorschau, Grundriss): Burkhard Meyer Architekten BSA

 

02.11.2021
Tramquietschen – dank mobiler Schmierung besser schlafen?
Adam Hasenfratz

In engen Gleisbögen des städtischen Tramnetzes in Bern soll es bald leiser werden! Um den Wartungsaufwand zu verringern, möchte BERNMOBIL das bestehende stationäre Schmiersystem durch am Tram befestigte Sprühanlagen ersetzen. Grolimund + Partner analysierte diesen Systemwechsel. In einer Messkampagne untersuchten sie die komplexe Lärmsituation enger Gleisbögen und stellten erfreulicherweise fest: Das neue System reduziert nicht nur den Wartungsaufwand, sondern auch die unangenehmen Quietschgeräusche.

 

Kurvengeräusche auf dem bernischen Tramnetz

Wer schon mal am Zytglogge auf sein Rendez-vous gewartet, oder in einem der Cafés am Theaterplatz in Bern seinen Morgenespresso getrunken hat, kennt das Geräusch: Das Quietschen von Trams, welche insbesondere bei kleinen Kurvenradien – wie sie beim Zytglogge vorzufinden sind – kurzzeitig zu hoher Lärmbelastung führen können. Da Trams grundsätzlich vor allem in Ballungszentren verkehren, sind potenziell sehr viele Anwohner vom Tramquietschen betroffen. Entsprechend hoch ist die Motivation bei den städtischen Verkehrsbetrieben, effiziente Massnahmen gegen diese unangenehmen Geräusche zu finden.

Video: Ton- und Bildaufnahmen zweier sich kreuzender Trams. Bei der ersten Vorbeifahrt ist ein Spurkranzzischen zu hören, bei der zweiten Vorbeifahrt dominiert das Kurvenkreischen.

 

Suche nach effizienter, wartungsextensiver Massnahme

Eine bewährte Massnahme zur Verminderung der Kurvengeräusche von Bahnen ist die Schmierung der Gleise. Auf dem städtischen Tramnetz von BERNMOBIL sind bei allen neuralgischen Kurvensituationen permanente Schmiersysteme in Betrieb. Durch diese Massnahme konnten in den letzten Jahren die Kurvengeräusche deutlich reduziert werden. Aufgrund der geringen Flexibilität und des hohen Wartungs- und Erneuerungsaufwandes, der mit den vielen Anlagen an den Kurven einhergeht, investierte BERNMOBIL in den letzten Jahren in die Entwicklung eines neuen, mobilen Schmiersystems, die an den Trams selbst installiert sind.

Stationäre Schmieranlage

Abbildung 1: Das heutige System basiert auf stationären Anlagen, welche vor den Kurven aus mehreren Düsen Schmiermittel auf die Tramschienen schmieren (links). Das neue mobile Schmiersystem wurde in der 2. Versuchsphase so installiert, dass 40m vor der Kurve und unmittelbar vor der Kurveneinfahrt GPS-gesteuert Schmiermittel auf die Schienen gesprüht wurde (s. Düsen am Fahrwerk im rechten Bild; Quelle: Matthias Rogger, BERNMOBIL).

 

G+P führt mehrwöchige Messungen des Versuchsbetriebs durch

Im Rahmen von zwei Testphasen in den Jahren 2018 und 2020 prüften BERNMOBIL und Grolimund + Partner das neue Schmiersystem am Le-Corbusier-Platz in Bern-Bethlehem. Da die Kurvengeräusche bei kälterer Witterung tendenziell öfter auftreten, wurden die Messungen jeweils im November/Dezember durchgeführt.  Nach einem erfolgreichen Pilotversuch im Jahr 2018 wurde für den Versuchsbetrieb im Jahr 2020 bei sieben Kursfahrzeugen das erste Fahrwerk mit einer Sprühanlage ausgestattet, welche GPS-gesteuert vor den Kurven Öl auf die Schienen schmiert.

Grolimund + Partner hat für die Messung und Auswertung der über 2'000 Tramvorbeifahrten seine langjährige Erfahrung bei der Analyse von lärmigen Quietschereignissen bei Bahnen zu Nutze gemacht. Hauptziel des Versuchsbetriebs war der Nachweis, dass die Wirkung des neuen, mobilen Systems mindestens gleich hoch ist wie diejenige der bestehenden Schmieranlagen.

Grafik: Typischer Pegelbeschrieb

Abbildung 2: Typischer Pegelschrieb von zwei Tramvorbeifahrten, jeweils ohne nennenswertes Kurvengeräusch (schwarz) und mit deutlichem Kurvenkreischen und Spurkranzzischen (rot). Bei Tramvorbeifahrten ohne auffälliges Kurvengeräusch sind die 4 Fahrwerke der 7-teiligen Gelenktriebwagen deutlich als relativ symmetrische, gleichförmige Amplituden ersichtlich. Bei Tramvorbeifahrten mit deutlichem Kurvengeräusch sind die Fahrwerke nicht mehr so deutlich zu erkennen, da oft mehrere Fahrwerke gleichzeitig Lärm emittieren.

 

G+P weist lärmmindernden Effekt nach

Die Analyse der akustisch komplexen Situation durch Grolimund + Partner hat wertvolle Erkenntnisse geliefert. Zwei eindeutig differenzierbare Geräusche wurden festgestellt: ein hochfrequentes Kurvenkreischen (Tramquietschen) und ein tieferfrequentes Spurkranzzischen (Hör dir die Kurvengeräusche in der Aufnahme weiter oben an!). Erfreulicherweise zeigt das mobile Sprühen der Tramgleise gegen beide Kurvengeräusche Wirkung: der Anteil der lärmigen Vorbeifahrten hat um fast die Hälfte abgenommen, so dass nur noch jedes 6. Tram nennenswerte Kurvengeräusche von sich gibt. Stark reduziert hat sich dabei vor allem der Anteil des für das menschliche Ohr unangenehmen hochfrequenten Kurvenkreischens. Aber nicht nur das Quietschen der Trams wurde seltener – auch die Lautstärke hat um das Zwei- bis Dreifache abgenommen.

Fazit: Das neue Schmiersystem hat Zukunft

Um den lästigen Kurvengeräuschen den Garaus zu machen, investieren viele Verkehrsbetriebe vermehrt in die Forschung von lärmmindernden Schmiersystemen – so auch BERNMOBIL. Grolimund + Partner unterstützten den Berner Verkehrsbetrieb, indem sie die akustische Wirkung eines neuen, mobilen Schmiersystems in engen Tramkurven untersuchten. Hierbei konnte G+P die verschiedenartigen Geräusche der komplexen Lärmsituation messtechnisch erfassen und wertvolle Erkenntnisse gewinnen: Das mobile Schmiersystem hat Potenzial – nicht nur bei der Verminderung des Wartungsaufwandes, sondern auch bei der Eindämmung der unangenehmen Kurvengeräusche.

15.10.2021
Finde den Schmutz in Flüsterbelägen!
Daniel Schweizer, Erik Bühlmann, Felix Schlatter

Lärmarme Beläge verlieren mit der Zeit ihre akustische Leistung. Grolimund + Partner erkannte dieses Problem und suchte nach innovativen Lösungen, um Flüsterbeläge detaillierter zu untersuchen und optimieren zu können. Unter Verwendung von neusten wissenschaftlichen Methoden konnte die Abteilung Forschung & Entwicklung von G+P nachweisen, dass regelmässige Reinigungsmassnahmen die akustischen Eigenschaften lärmarmer Beläge positiv beeinflussen und dadurch deren Lebensdauer deutlich verlängert werden kann.

 

Mehr Ruhe in der Schweiz dank über 1000 lärmarmen Belägen 

Lärmarme Beläge (LAB), auch bekannt als «Flüsterbeläge», können Strassenlärm markant reduzieren und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für Mensch und Umwelt. Im Vergleich zu konventionellen Belägen weisen lärmarme Beläge einen höheren Hohlraumgehalt und eine feinere Oberflächentextur auf. Ein lärmarmer Belag ist also kein geschlossener Körper, sondern hat eine poröse Struktur. Diese Porenstruktur absorbiert Schallwellen, entlüftet und verringert so das Abrollgeräusch von Reifen. Bereits über 1000 lärmarme Beläge der neuesten Generation sorgen in den Schweizer Städten und Dörfern für mehr Ruhe. Tendenz stark zunehmend.

Weniger Schmutz bedeutet bessere Lärmminderung

G+P hat über 2500 Messungen auf lärmarmen Strassenbelägen durchgeführt, die zeigen, dass die Beläge wirken. Allerdings nimmt die anfangs sehr eindrückliche Lärmminderung mit zunehmender Lebensdauer ab. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die für die Schallabsorption so wichtigen Poren durch den Eintrag von Schmutz zunehmend verstopfen und andererseits, weil die Oberfläche aufgrund von Kornausbrüchen rauer wird. Beide Entwicklungen verringern die akustische Leistung deutlich. Eine mögliche Massnahme, um diesem Leistungsabfall entgegenzuwirken, stellt die präventive, regelmässige Reinigung der Beläge dar. Die Wirkungsweise und die tatsächlichen Effekte solcher präventiver Reinigungsmassnahmen waren bislang jedoch noch kaum untersucht, weshalb sich die Abteilung Forschung & Entwicklung von G+P dieser Frage annahm.

 

Wo ist der Schmutz und wie kann er entfernt werden? - eine anspruchsvolle Frage für unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung!

Wenn man den Schmutz effektiv entfernen will, muss man zuallererst wissen, wo genau er sich im Flüsterbelag befindet. Fazit des Teams: Wir brauchen neue Analyse-Tools, um den Schmutz exakt zu lokalisieren und die Effektivität und allfällige negative Auswirkungen der präventiver Reinigungsmassnahmen messen zu können. Folgende Analyse-Tools wurden daraufhin durch unser F+E Team entwickelt:

  • In den Belag hineinschauen: Das Team entwickelt das Tool Acoustic Void Content Analysis AVCA, womit sich der Schmutz im 3D-Modell (CT-Scan) des Flüsterbelages genau lokalisieren und seine Auswirkungen auf die wirksame Porenstruktur und die Akustik bestimmen lässt.
  • Beschädigung ausschliessen können: Das F+E Team von G+P entwickelt ein 3D-Analyseverfahren zur Inspektion der Oberfläche des Flüsterbelages mit extrem hoher Auflösung. Regelmässige Reinigungsvorgänge könnten den Asphalt beschädigen. Dank der entwickelten 3D-Inspektion können die kleinsten Veränderungen der Oberflächentextur frühzeitig identifiziert werden.
  • Zusätzliche Belagsparameter erfassen: Anhand von Wasserdurchlässigkeitsmessungen am Belag kann die Zugänglichkeit der oberflächennahen Poren weiter untersucht werden. Das hierbei angewendete Messverfahren wurde durch G+P speziell für Beläge entwickelt und entsprechend optimiert.

G+P findet erstaunliche Ergebnisse!

Die mehrjährigen CPX-Lärmpegelmessungen weisen an einem Untersuchungsstandort beim gereinigten Abschnitt im Vergleich zum ungereinigten Referenzabschnitt eine Lärmminderung von durchschnittlich 1.7 dB auf. Die Reinigungsmassnahmen wirken sich somit positiv auf die akustische Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Belags aus.

Die durch G+P eigens entwickelte AVCA-Methode zur Auswertung von Bohrkernen zeigt in Abbildung 2 ausserdem anschaulich, weshalb die akustische Leistungsfähigkeit bei gereinigten Strecken im Gegensatz zu ungereinigten Strecken erhalten bleibt: Die Poren sind durch die Reinigung in den ersten 10 bis 20 mm mehrheitlich frei von Schmutz – ganz im Gegensatz zu den Poren der ungereinigten Referenzstrecke, die durch Schmutz verstopft sind. Die durch die Reinigung unverändert vorhandenen Poren resp. Hohlräume können die Rollgeräusche wie gewohnt absorbieren und gewährleisten weiterhin die gewünschte Lärmminderung.

Abbildung:  Querschnittsprofile (CT-Scans) und entsprechende AVCA-Auswertung zweier Bohrkerne eines Untersuchungsstandortes. Beim ungereinigten Abschnitt sind die Hohlräume in den ersten ca. 20 mm stark verschmutzt (braune Linie), folglich sind die Porenvolumen grösstenteils verschlossen. Beim gereinigten Abschnitt ist der Verschmutzungsgrad in der obersten Schicht deutlich tiefer und die vorhandenen Hohlräume sind mehrheitlich miteinander verbunden (grüne Fläche).

Die Ergebnisse der Texturmessungen zeigen zudem, dass eine fachgerechte Reinigung nicht zu mehr Kornausbrüchen führt und die Belagsoberfläche durch die Reinigungsmassnahmen somit keinen zusätzlichen Schaden nimmt.

Fazit: Verlängerte Lebensdauer von Flüsterbelägen dank wissenschaftlich fundierter Untersuchung von Reinigungsmassnahmen

G+P kann aufgrund mehrerer Studie in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Bundesbehörden nun wissenschaftlich nachweisen, dass eine präventive Reinigung von lärmarmen Belägen deren akustische Lebensdauer positiv beeinflussen kann. Darüber hinaus kann mit der von G+P eigens entwickelten AVCA-Methode anschaulich gezeigt werden, dass und in welchem Ausmass die Porenvolumina durch regelmässige Reinigungsmassnahmen freigehalten werden können.

Dank den neuen Analyse-Tools kann der Schmutz in Flüsterbelägen nun erstmals klar identifiziert werden. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichen es, die Reinigungsverfahren laufend zu optimieren und effektiv einzusetzen. G+P wird an dieser spannenden Fragestellung über den Schmutz in Flüsterbelägen auch in Zukunft dranbleiben und damit einem wichtigen Beitrag für Mensch und Umwelt leisten.

 

 

 

21. April 2021
Schloss Burgdorf – Ein belebtes Denkmal
Jürg Zweifel

Die SIA-Zeitschrift TEC21 beschreibt unter dem Titel «Dreierlei Wunderkammern» in der Ausgabe 11/2021 die Verwandlung des Schloss Burgdorf vom Verwaltungssitz und Gefängnis zu einem inspirierenden Treffpunkt für die Bevölkerung. Dieses Projekt setzte bei Grolimund+Partner AG eine Reihe aussergewöhnlicher Projekte rund um bekannte und geschützte Schlossgebäude fort.

Das Schloss Burgdorf ist nicht nur ein historischer Bau, sondern vor allem ein bedeutendes und eindrückliches Zeugnis bernischer Geschichte. Mehr als 600 Jahre war es das Zentrum der bernischen Regionalverwaltung. Nach einer Bezirksreform fiel jedoch 2010 diese angestammte Nutzung weg. Die Burgdorfer Stadtpräsidentin wollte daraufhin die öffentliche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit des Schlosses unbedingt erhalten. Aus einem Wettbewerb ging das Konzept eines «offenen Schlosses» des Atelier G+S aus Burgdorf hervor. Unter enger Begleitung der Denkmalpflege wurde die Anlage für alle geöffnet und mit dem Zusammenwirken von Museum, Trauzimmer, Jugendherberge und Gastronomie entstand ein lebhaftes Zentrum städtischen Lebens.

Copyright Fotos: © menzfotografie.ch

Wenn im Rahmen einer Umnutzung historische Gebäude und moderne Ansprüche in Einklang gebracht werden sollen, entstehen oft besondere Herausforderungen für die Bauphysik und den Schallschutz. Dementsprechend stolz ist die Grolimund+Partner AG auf die Ergebnisse, auch jene in Sachen Raumakustik, die dank guter Zusammenarbeit im Planungsteam entstanden sind. Wir danken der Stiftung Schloss Burgdorf als Bauherrschaft, dem Architektenstab und dem übrigen Planungsteam für dieses wirklich aussergewöhnliche Projekt.

 

 

Weiterführende Links

 

19.01.2021
CPX-Vergleichsmessungen in den Niederlanden
Tina Saurer

(Texte français ci-dessous)

 

Die hohe Zuverlässigkeit des G+P CPX-Systems wurde erneut nachgewiesen. Um die CPX-Messsysteme zu kalibrieren werden regelmässig so genannte Round Robin Test in den Niederlanden durchgeführt mit verschiedenen CPX-Messsystemen. Auf Einladung fuhr 2020 auch G+P mit. Die Resultate unseres Messsystems sind hervorragend. Von den 8 verschiedenen Systemen ist jenes von G+P mit einer exzellenten Wiederholbarkeit auf porösen sowie dichten Belägen am nächsten bei der Referenz.

Die Tests wurden im September 2020 in der Provinz Gelderland auf zwei unterschiedlichen Belägen durchgeführt. Die Teststrecken bestanden aus 1020 Metern porösem Asphalt (DLPAC) und 2x600 Metern SMA-NL 11B Belägen, welche bei 24 °C gemessen wurden. Jeder Abschnitt wurde von jedem Teilnehmer 6 Mal gemessen.

Insgesamt schnitt das G+P Messystem ausserordentlich gut ab. Das Gesamtresultat über alle Messungen auf beiden Belägen zeigt, dass das G+P System von allen gemessenen Systemen am Besten abschnitt und insgesamt am nächsten an der Referenz lag.

 

GPMessresultat

Die Resultate dieser Round Robin Messungen in den Niederlanden belegen die hohe Qualität der CPX-Messungen von G+P und deren Aussagekraft und Wiederholbarkeit, welcher sich unsere Kunden seit Jahren erfreuen.

Alle Details zu den Messungen in Holland finden Sie im verlinkten Bericht. 

 

Weiterführende Links

 

 

Mesures comparatives CPX aux Pays-Bas

Tina Saurer

La fiabilité de notre système de mesure CPX a été prouvé une nouvelle fois. Afin de calibrer les systèmes CPX des test Round Robin réguliers sont effectués dans les Pays-Bas avec différents systèmes. En septembre 2020 Grolimund+Partenaire SA a pris part à cette évaluation. Les résultats de notre système de mesure sont excellents. Des huit systèmes évalués, celui de G+P reste le plus proche de la référence, doté d’une répétabilité remarquable sur revêtements poreux ainsi que sur revêtements denses.

L’évaluation s’est faite en septembre 2020 dans la province de Gelderland comprenant deux revêtements différents. Le circuit test consistait de 1200 mètres d’asphalte poreux (DLPAC) et de deux fois 600 mètres de revêtements SMA-NL 11B, tous deux mesurés à une température de 24 °C. Chaque tronçon a été mesuré six fois par chaque participant. Les participants au nombre de huit, étaient issus de quatre pays différents (Pays-Bas, Belgique, Autriche et la Suisse).

Le système CPX de G+P montre d’excellents résultats toutes mesures confondues sur deux revêtements différents. Notre système de mesure CPX est le plus proche de la référence comparé à tous les autres systèmes.

GPMessresultat

Les résultats de cette campagne Round Robin aux Pays-Bas démontre la haute qualité des mesures CPX de Grolimund+Partenaire SA ainsi que sa pertinence et sa répétabilité, dont bénéficient nos clients depuis de longues années.

Les détails de la campagne Round Robin se trouvent dans le rapport ci-dessous (en anglais uniquement).

 

Liens supplémentaires 

 

07.12.2020
Pilotprojekt kühlende Strassenbeläge
Vincent Roth

Strassen, Trottoirs und Fahrradwege bedecken in Städten und Agglomerationen einen wesentlichen Teil der Oberfläche. Diese oftmals schwarzen Asphalte absorbieren tagüber viel Sonnenenergie, erwärmen sich und speichern die Wärme des Tages, um diese über Nacht abzugeben - diese betroffenen Städte sind um einige Grade wärmer als ihr Umland. Dieser städtische Wärmeeffekt stellt eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar. Durch den Klimawandel wird dieser Effekt insbesondere in dicht bebauten Städten und Agglomerationen zunehmend angeheizt.

Allerdings gibt es bereits heute Strassenbeläge, welche durch ihre hellere Bauweise sich weniger aufheizen als konventionelle Oberflächen. In der Schweiz wurden bis anhind praktische keine solchen Beläge getestet, weshalb vorliegendes Pilotprojekt eine Pionierrolle übernimmt.

Dieses Projekt im Pilotprogramm des BAFUs will in Zusammenarbeit mit den Kantonen Bern und Wallis verschiedene Beläge in der Praxis testen. Dabei werden einerseits kühlende Beläge eingebaut sowie andererseits deren praktische Anwendbarkeit wie etwa Bau, Kosten, Unterhalt und Lärmwirkung abgeklärt. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Beläge im Juni und Juli 2020 in Bern und Sion eingebaut. Über die heissen Tage im Sommer wurden die Belagseigenschaften mittels Sensoren im Belag und Oberflächentemperaturmessungen aufgezeichnet .

In Bern wurden nun die Kameras und Logger Ende November 2020 abgebaut, im Wallis laufen die Messungen über den Winter weiter. Erste Resultate liegen vor und sind vielversprechend. Das Projekt wird voraussichtlich im April 2021 beendet. 

 

Ziel

Hauptziel des Pilotprojekts ist es, den von Wärmeinseleffekten betroffenen Städten, Gemeinden und Kantonen ein Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, welches die wichtigsten Fragen zur Anwendung und zur Nutzung der unterschiedlichen Lösungen für kühle Strassenbeläge beantwortet und die situationsspezifische Auswahl der geeigneten Massnahmen zur Minderung des Wärmeinseleffekts erlaubt. 

 

 

 

 

Das Projekt in den Medien:

24.11.2020
Städtebauliche Kostbarkeit in Lenzburg
Jürg Zweifel, Michael Zuckschwerdt

Auch kleine, feine Projekte haben’s manchmal ziemlich in sich. Eine Vielzahl kniffliger Details versetzte unseren Hirnschmalz zünftig in Wallungen, aber wir sind stolz, dass sich nun die energetischen, bau- und raumakustischen Lösungen der Experten von Grolimund + Partner AG im Betrieb bewähren. Die Rudolf Steiner Sonderschule Lenzburg ist um ein städtebauliches Schmuckstücklein, welches den gestiegenen Platzbedarf decken soll, grösser geworden. Am ehemaligen Hitachi-Fabrikgebäude entstand mit viel gestalterischem Gespür ein dreiseitig belichtetes Schulzimmergeschoss als neues Gesicht in Richtung des gegenüberliegenden geschützten katholischen Pfarreizentrums von Luigi Snozzi. Im Innenraum bringen strukturfüllende Holzelemente Wärme in die neuen Klassenzimmer. Wir danken der Bauherrschaft und den engagierten Architekten von Schmutz & Marty aus Baden für die gewinnbringende Zusammenarbeit und dem Jungfotografen Jürg Umbricht für seine großartigen Fotos. 

 

 

 

 

 

25.06.2020
G+P begleitet Neubau in Solothurn in bauphysikalischen und akustischen Belangen
Jürg Zweifel

In der Solothurner Weststadt entsteht ein zweigeschossiger Neubau für den Kindergarten und die Tagesschule Brühl. G+P begleitet den Neubau in bauphysikalischen sowie akustischen Belangen und ist für die Minergie-P/ECO-Anforderungen verantwortlich. Das Planungsteam setzt sich zum Ziel, mit dem Neubau als Pilotgebäude die SNBS-Nachhaltigkeitskriterien für die neu geschaffene SNBS-Gebäudekategorie "Bildungsbauten" zu erfüllen.

Das Gebäude besticht durch seinen sparsamen Verbrauch an Primärenergie und den hohen Nutzerkomfort. Das Gebäudekonzept, die Tragstruktur und die einheitlichen Fassadenmodule verringern die Grauenergie, erlauben einen kurzen Bauprozess und verkörpern eine vorbildliche Systemtrennung. Der einfache, wärmebrückenfreie Dämmperimeter garantiert die bestmögliche thermische Gebäudehülle. Holz-Fernwärme und Photovoltaik stellen die umweltfreundliche Energieversorgung sicher. Die in jedem Stock umlaufenden Laubengänge, die thermisch aktivierten Betonbauteile sowie die automatisch gesteuerten Storen erlauben ein höchst komfortables Innenraumklima im Sommer. Für die Nachtauskühlung sind eigens dimensionierte Lüftungsflügel und Kämpferfenster besorgt. Auf eine mechanische Lufterneuerung wird bewusst verzichtet. Die massiven Laubengänge optimieren das Klima um die Gebäudehülle und schützen die Fassade, Fenster und Lüftungsflügel vor Wind und Wetter.

 

Visualisierungen

kollektiv marudo gmbH, Baden

 

4. Mai 2020
Der Schlupfwinkel im wilden Misox
Eva-Linda Jerez Quezada-Schmid

Die alte, denkmalgeschützte Post im bündnerischen Verdabbio dient schon lange nur noch als Wohngebäude. Nun wurde sie mit Unterstützung von Grolimund + Partner AG saniert und erweitert.

Entstanden ist ein neuer Anbau, welcher zurückhaltend in die Landschaft gebetet ist und das Haupthaus nicht konkurriert. So steht der Neubau leicht abgewinkelt zum Haupthaus und praktisch unsichtbar von der Hauptstrasse. Die Gartenfassade ist in Holzrahmenbauweise erstellt, der Rücken zur Strasse hin als massive Betonwand. Im inneren sind die alten und neuen Räume zu einer langen Raumflucht aneinandergereiht. Grolimund + Partner AG hat die Architektin Paula Sansano bei der bauphysikalischen Konzeption der Gebäudehülle beraten und begleitet.

Der Innenraum ist stützenfrei und erweitert die Räume des Haupthauses mit neuer Raumqualität. Ein Eckfenster mit Sitzbank öffnet den Blick über das Haupttal ins atemberaubende Val Cama – es ist Teil des grössten Schweizer Waldreservats ausserhalb des Nationalparks.

 

 

Weiterführende Links

02.04.2020
Die COVID-19 Massnahmen führen zu einer deutlichen Reduktion des Strassenlärms in Aarau
Christoph Ammann

Seit Anfang Jahr testen wir in unserer Filiale in Aarau eine solarbetriebene Lärmmonitoring-Station. Dank dem Testbetrieb verfügen wir über eine ideale Datengrundlage, um die Auswirkungen der COVID-19 Massnahmen auf die Lärmbelastungen zu untersuchen. Wir haben die Lärmbelastung an einem Mittwoch im Januar (vor Lockdown, blaue Line) mit der Lärmbelastung an einem Mittwoch im März (während dem Lockdown, grüne Linie) verglichen. Die Lärmbelastung an der Entfelderstrasse in Aarau hat je nach Tageszeit um 2-6 Dezibel abgenommen. Einzig währen der Morgenspitzenstunde ist kaum eine Reduktion sichtbar. Wenn man bedenkt, dass eine Reduktion der Lärmbelastung um 3 Dezibel der Halbierung des Verkehrs entspricht, kann man sich leicht vorstellen, welche riesigen Auswirkungen die COVID-19 Massnahmen auf des Mobilitätsverhalten der Menschen in Aarau haben. Für einmal wünschen wir uns alle, dass sich die Anwohner entlang der Entfelderstrasse schon bald wieder über den Strassenlärm beschweren.


Monitoringmessungen geben uns die Möglichkeit, die zeitliche Entwicklung der Lärmbelastung besser zu kennen und zu verstehen. Das Beispiel mit den Auswirkungen der COVID-19 Massnahmen ist nur eines von vielen.

Wir beraten Sie jederzeit gerne.

 

 

15.02.2020
Wie laut sind deine Reifen und wieso ist dies relevant?
Vincent Roth

(English post below)

Auf der Strasse dominieren heute die Abrollgeräusche und das Motorengeräusch der Fahrzeuge ist stark gedämmt. Jede siebte Person in der Schweiz ist von übermässigem Strassenlärm betroffen – dieser hat hohe sozio-ökonomische Kosten zur Folge und macht krank. Aus diesem Grund hat CEDR (Conférence Européenne des Directeurs de Route) 2018 den «Noise and Nuisance» Tender ausgeschrieben um das Potenzial von leisen Reifen zukünftig besser zu nutzen.
Dein persönlicher Nutzen: Leise Reifen steigern auch den Fahrkomfort im Innenraum!

Grolimund + Partner gewinnt die europäische Ausschreibung von CEDR und forscht seit Dezember 2019 am Einfluss von leisen Reifen auf europäischen Strassen. Das Konsortium besteht aus einem europäischen Reifenhersteller NOKIAN, drei Forschungsinstituten für Strassen: BRRC aus Belgien, SINTEF aus Norwegen und VTI aus Schweden. Hauptziel des Projekts STEER (Strengthening the Effect of quieter tyres on European Roads) ist es, das bestehende Labellingsystem zu verbessern und den politischen Entscheidungsträgern eine Wegleitung zur Verfügung zu stellen, welche es ihnen erlaubt die Einführung von leisen Reifen in ihren Ländern konkret umzusetzen und deren Wirkung auf europäischen Strassen zu verbessern.

Dazu werden innerhalb von STEER das bestehende Labellingsystem bezüglich seiner Schwächen analysiert und Lösungen zur Steigerung der Reproduzierbarkeit und Repräsentativität erarbeitet. STEER entwickelt ausserdem Wirkungsanalysen und Beurteilungen zur Effektivität verschiedener Szenarien zur Förderung von leisen Reifen und versorgt die EU-Gremien und die Nationalen Institutionen mit einer Auswahl an möglichen Pfaden für die praktische Umsetzung.

STEER verspricht sich eine europaweite Reifenkennzeichnung, welche dem Konsumenten einen «realistischen» Wert zur Lärmemission seines Reifens auf europäischen Strassen gibt und eine objektive Kaufentscheidung ermöglicht. STEER strebt auch eine Harmonisierung der Reifenkennzeichnungen an und STEER wird es den zuständigen Institutionen ermöglichen die Förderung von leisen Reifen optimal vorzubereiten und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Wirtschaft abzuschätzen.

 

Weiterführende Links:

 

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How quiet is your tire and why does this matter?

The dominant noise pattern on today’s roads is the tyre rolling noise while the engine noise is acoustically insulated. Every seventh person in Switzerland is exposed to excessive road noise, which makes people sick and is linked to high consequential socio-economic costs. This is the main reason why CEDR (Conference of European Directors of Roads) has initated the “Noise and nuisance” tender to make better use of the potential of quiet tires in the future.
Your personal benefit: quiet tyres also increase the interior driving comfort!

Grolimund + Partner won CEDR’s European tender and we are conducting research as of December 2019 to improve the impact of quiet tyres on European roads. The consortium consists of the Finnish tyre manufacturer NOKIAN and three European road research institutes: BRRC from Belgium, SINTEF from Norway and VTI from Sweden. The main objective of the STEER project (Strengthening the Effect of quieter tyres on European Roads) is to enhance the existing labelling system and to provide guidance to policy makers to implement the introduction of quiet tyres in their respective countries and to improve the impact on European roads.

To this end STEER will analyse the current labelling system with regards to its deficiencies and propose solutions to increase its reproducibility and representativity. STEER will also develop impact assessments and evaluations regarding effectivity of different scenarios to promote quiet tyres. STEER will provide EU bodies and national institutions with a selection of possible implementation pathways.

STEER hopes to provide a Europe-wide tyre labelling, which will provide consumer with “realistic” values of selected tyre noise emissions on European roads and will allow for an objective decision on purchase. STEER strives to harmonize tyre labelling and will give relevant institutions a tool to facilitate introduction of quiet tyres and to assess their effects on health and their socio-economic impacts.

 

Additional links:

12.02.2020
Das Haus zeigt Haltung – der Sonderling an der Zürcher Goldküste
Michael Zuckschwerdt

In Meilen am Zürichsee haben Pool Architekten mit Unterstützung von Grolimund + Partner AG ein Mehrfamilienhaus erstellt. Ihm ist etwas eigen, was selten ist. Wohl deshalb fand es den Weg in die SonntagsZeitung.

Ähnlichkeiten mit dem Künstleratelier das vormals zusammen mit einem Einfamilienhaus auf der Parzelle stand, sind bewusst; eine pavillonartige Struktur, geschosshohe Holzfenster sowie natürliche und umweltverträgliche Materialien welche z.T. vor Ort vorkommen: Nagelfluhplatten und Lehm-Kasein-Beläge (fugenlose Spachtelböden) für die Böden, weiss geschlämmte Innenwände aus Industriebackstein. Grolimund + Partner AG hat zusammen mit den Architekten Aufbauten und Konstruktionen ausserhalb der üblichen Bauweise realisiert. Atmosphärisch dichte Räume, sinnliche Materialien und ein gemeinschaftlich genutzter Aussenraum im bestehenden Baumbestand. Zudem der Verzicht auf eine Tiefgarage mit zwei Einstellplätzen pro Wohnung, dafür ein Gebäude welches natürlich dem Hang folgt als wäre es schon immer hier gestanden.

Der Bau zeigt Haltung, fast müsste man von einem «Haus mit Seele» sprechen.

 

Weiterführende Links:

Das Projekt auf der Architektenwebseite

Artikel in der Sonntagszeitung (kostenpflichtig)

 

23.07.2019
SQM Construction avec Grolimund + Partenaires SA
Morgane Dumont

Grolimund+Partenaires SA vous accompagne pour la réussite de votre chantier Minergie !

(Deutscher Text siehe unten)

Soucieux de toujours proposer des prestations adaptées à vos besoins, les collaborateurs de Grolimund+Partenaires SA se sont formés pour devenir responsable SQM Construction Minergie et sont agréés par Minergie pour la mise en oeuvre des tests de qualité selon SQM Construction.

Après de nombreuses années d’expérience, l’association Minergie a constaté des manquements importants sur des étapes clés du chantier. Le produit SQM Construction vous permet d’avoir une assurance qualité pendant la phase de construction. Il permet un contrôle efficace et ciblé de nombreux aspects du label Minergie et aide à conserver la vue d’en-
semble.

Vous souhaitez construire une villa ou un immeuble labélisé Minergie ? N’hésitez pas à nous contacter afin de vous guider et de vous offrir cette aide précieuse lors de la construction.

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Liens utiles:

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Grolimund+Partner AG begleitet Sie bei Ihrer erfolgreichen Minergie-Baustelle

Um Ihnen bedarfsgerechte Leistungen anzubieten, haben sich die Mitarbeiter von Grolimund+Partner AG weitergebildet zu MQS Bau-Experten, welche von Minergie für die Begleitung eines Minergie-Projektes in der Bauphase zugelassen sind.

Nach mehrjähriger Erfahrung hat der Verein Minergie Lücken in der Qualitätssicherung während der Realisation festgestellt. Das neue Qualitätssiegel «MQS Bau geprüft» stellt nun die Qualitätssicherung während sämtlichen Bauetappen sicher. Dabei wird eine wirkungsvolle und zielgerichtete Kontrolle unterschiedlicher Aspekte des Minergie Labels gewährleistet. Das Qualitätssiegel «MQS Bau geprüft» ermöglicht der Bauherrschaft so, die definierten Qualitätsmerkmale des Standards Minergie von der Planung in die Realisation zu übertragen.

Sie möchten ein Haus oder eine Liegenschaft mit Minergie-Standard bauen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren - wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Weiterführende Links:

2. April 2019
Lärmschutz von Beginn weg – GBMZ Siedlung 6 „Stüdli“
André Köpfli

Am 21. März 2019 hat die Gemeinnützige Bau- und Mietergenossenschaft Zürich (GBMZ) den Sieger des Architekturwettbewerbs für den Ersatzneubau Siedlung 6 „Stüdi“ gekürt.

Grolimund + Partner AG hat den Wettbewerb entlang der stark befahrenen Hohlstrasse von Beginn weg bezüglich Lärmschutz begleitet. Dabei wurde in einer ersten Phase die Lärmbelastungen ohne bestehende Siedlung berechnet und dargestellt und basierend darauf verschiedene Überbauungsvarianten aus Sicht Lärmschutz beurteilt. Basierend darauf wurden schliesslich in Zusammenarbeit mit den Behörden die Wettbewerbsvorschriften bezüglich Lärms formuliert. Im Rahmen des Wettbewerbs hat Grolimund + Partner AG die 15 eingegebenen Projekte auf die Einhaltung der Vorschriften geprüft und die Vor- und Nachteile aus Sicht des Lärmschutzes beurteilt.

Durch den frühen Miteinbezug der Lärmthematik konnte sichergestellt werden, dass die Wettbewerbsbeiträge die Umwelt-Vorschriften gemäss Vorgaben der Behörden einhalten und aus bezüglich Lärm grundsätzlich bewilligungsfähig sind. Insbesondere an lärmigen Lagen wird um dieses Vorgehen in Zukunft kein Weg vorbeiführen.

Weiterführende Links:

https://gbmz.ch/leben-in-der-gbmz/neuigkeiten/architekturwettbewerb-siedlung-6-stuedli/

https://8004.ch/Veranstaltung/wettbewerbsausstellung-ersatzneubau-siedlung-6-stuedli/

 

9. April 2019
Fachanlass 2019 der G+P AG / Journée technique 2019 G+P SA
Thomas Boss

(texte en français en dessous)

Der Fachanlass 2019 zum Thema „Lärmschutz als Daueraufgabe zur Werterhaltung“ der Grolimund + Partner AG im Kursaal Bern war sehr erfolgreich. Wir bedanken uns bei über 100 Teilnehmenden sowie bei den Referenten Urs Walker, André Magnin und Christian Frei. Die Präsentationen sind online abrufbar unter:

Der Fachanlass 2020 der Grolimund + Partner AG findet am Dienstag, 31. März 2020 im Kursaal Bern statt. Reservieren Sie sich das Datum.

 

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Journée technique Grolimund + Partenaire SA couronnée de succès

La journée technique de Grolimund + Partenaire SA sur « la limitation de bruit des infrastructures pour maintenir leur valeur » fut couronnée de succès. Nous remercions la centaine de participants et les intervenants Urs Walker, André Magnin et Christian Frei. Les présentations des intervenants se trouvent sous les liens suivants :

Le journée technique 2020 de Grolimund + Partenaire SA aura lieu le mardi 31 mars 2020 au Kursaal à Berne. Prière de réserver cette data.

 

20.02.2019
Fachanlass: Lärmschutz als Daueraufgabe zur Werterhaltung/Limiter le bruit des infrastructures pour maintenir leur valeur
Erik Bühlmann

(le texte en français se trouve en dessous)

Aufgrund veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen befindet sich der Lärmschutz in der Schweiz momentan im Umbruch. Kantone, Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, den Lärmschutz langfristig als Daueraufgabe wahrzunehmen. Das Thema Lärmschutz bietet aber auch Chancen: Grolimund + Partner AG zeigt Ihnen auf, wie Lärmschutz in Zukunft besser in die Werterhaltungsstrategie von Infrastrukturbauten, Anlagen und Gebäuden integriert werden kann.

AN WEN RICHTET SICH DIE VERANSTALTUNG?

+  Behörden (Bund, Kantone und Gemeinden), Fachstellen der Tiefbau- und Umweltämter der Schweiz

+  Entscheidungsträger in den Gemeinden

+  Ingenieurbüros, Planer und Architekten

+  Interessierte in den Bereichen: Umwelt, Architektur, Erhaltungsmanagement der Strassen, Planung

WELCHEN NUTZEN ZIEHEN SIE AUS DER  TEILNAHME?

+  Sie erhalten konkrete Ideen und Vorschläge, wie der Lärmschutz 2.0 zukünftig als Daueraufgabe umgesetzt werden kann.

+  Sie haben die Möglichkeit, mit Experten aus verschiedensten Disziplinen zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.

 

Hier geht es zur Anmeldung und zum Programm: http://gp-fachanlass.ch (Anmeldeschluss: 8. März 2019) und zum PDF der Veranstaltung

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En raison des modifications apportées au cadre juridique, la protection contre le bruit est en transition en Suisse. Les cantons, les villes et les communes sont donc confrontés au grand défi de la mise en oeuvre de la protection contre le bruit en tant que tâche à long terme. Cela se traduit par des nouvelles opportunités: Grolimund + Partenaire SA vous montre comment la protection contre le bruit peut être mieux intégrée dans la stratégie d’entretien et de maintien de la valeur des infrastructures, des installations et des bâtiments.

A QUI S’ADRESSE LA MANIFESTATION?

+ Autorités (confédération, cantons et communes), services spécialisés des routes et de l’environnement en Suisse

+ Les décideurs dans les communes

+ Bureaux d’ingénierie, planificateurs et architectes

+ Personnnes intéressées par les domaines de l’environnement, de l’architecture, de la gestion de la conservation des routes, et de la planification 

POURQUOI PARTICIPTER?

+ Grâce aux 4 présentations, vous repartirez avec des idées et suggestions concrètes sur la manière dont la protection contre le bruit 2.0 peut être mise en oeuvre dans le futur

+ Vous aurez la possibilité de discuter avec des experts de différentes disciplines et de nouer des contacts

Lien pour l'inscription et le programme: https://www.gp-fachanlass.ch/fr/home (délai d'inscription: 8 mars 2019) et le PDF de l'évènement

21.11.2018
Veränderung der Lärmemissionen Schweizer Fahrzeuge
Emanuel Hammer

Im Auftrag vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) wurde der gesamte Datensatz von Grolimund + Partner AG an Lärmmessungen von vorbeifahrenden Fahrzeugen ausgewertet und statistisch analysiert. Dabei sind über 180'000 Einzelvorbeifahrten von Personen- und Lastwagen an 980 Standorten in der Schweiz im Zeitraum von 1989 bis 2017 zur Verfügung gestanden.

Im Fokus des Forschungsprojektes standen die Veränderungen Lärmemissionen der Schweizer Fahrzeugflotte und deren Bereifung auf Schweizer Strassen. Dabei wurden die Lärmemissionen bei Geschwindigkeiten von 50, 80 und 120 km/h näher begutachtet. Es zeigte sich, eine Abnahme der Lärmemissionen von Personenwagen im Innerortsbereich um ca. -2 dB und eine Zunahme der Emissionen im hohen Geschwindigkeitsbereich um +1.5 dB im Zeitraum von 1998 bis 2017. Die Lärmemissionen der Fahrzeugkategorie LKW im Innerortsbereich nahm im selben Zeitraum um +0.5 dB und im hohen Geschwindigkeitsbereich um +3 dB zu.

Es zeigt sich, dass die Entwicklungen der Fahrzeuge in Abhängigkeit der jeweils domminierenden Schallentstehungsart (Rollgeräusch und Antriebsgeräusch) unterschiedlich auf die auf die Veränderung der Lärmemissionen auswirken. Entsprechend sollten auch zukünftige Lärmemissionstrends für die einzelnen Fahrzeugkategorien und Geschwindigkeitsbereiche jeweils separat betrachtet und berücksichtigt werden.

 

BAFU-Website
Link zum Bericht

7.9.2018
How G+P contributed to the improved accuracy of CPX measurements
Erik Bühlmann

How G+P contributed to the improved accuracy of tyre/road noise measurements: On last week’s internoise conference in Chicago G+P presented its 7th contribution aimed at improving the measurement method’s repeatability and reproducibility. The results will lead to an update of the current ISO standard.

Measurements involving rubber tyres can be a delicate matter as it is well known that over time the physical properties of rubber undergo significant changes. This is why one would like to normalize measurements to a reference rubber hardness. The recently published technical specification defining the reference tyres for CPX measurements (ISO/TS 11819-3), therefore, includes a new correction for tyre rubber hardness. Early experiences with this new correction procedure raised questions about its accuracy. The paper takes an in-depth look on the influence of tyre rubber hardness on CPX measurements for both reference tyres P1 and H1. Together with researchers from the Gdanks University of Technology and the Swedish National Road and Transport Research Institute (VTI) existing and new data were analysed. The paper, moreover, summarizes the research from several scientific contributions on this topic. It provides evidence that the effect of rubber hardness is tyre specific and that separate correction factors for the P1 and the H1 tyres lead to accuracy gains and improved repeatability and reproducibility of the method. The study concludes by proposing a revised tyre-specific approach for the tyre rubber hardness correction of CPX measurement results.

Since 2011 G+P contributed 7 papers aimed at improving the repeatability and reproducibility of the CPX-measurement method:

  1. Bühlmann E, Ziegler T. Temperature effects on tyre / road noise measurements . Proc INTER-NOISE 2011, Osaka, Japan (2011).
  2. Bühlmann E, Ziegler T. Temperature effects on tyre / road noise measurements and the main reasons for their variation. Proc INTER-NOISE 2013, Innsbruck, Austria. (2013).
  3. Bühlmann E, Schulze S, Ziegler T. Ageing of the new CPX reference tyres during a measurement season. Proc INTER-NOISE 2013, Innsbruck, Austria (2013).
  4. Bühlmann, E. & van Blokland, G., “Temperature effects on tyre/road-noise – A review of empirical research”, Proc of Forum Acusticum, Cracow, Poland (2014).
  5. Bühlmann, Erik; Sandberg, Ulf; Mioduszewski, Piotr, “Speed dependency of temperature effects on road traffic noise”, Proc. of Inter-Noise 2015, San Francisco, CA, USA (2015).
  6. Sandberg U, Bühlmann E, Conter M, Mioduszewski P, Wehr R. Improving the CPX method by specifying reference tyres and including corrections for rubber hardness and temperature. Proc INTER-NOISE 2016, Hamburg, Germany (2016).
  7. Bühlmann E, S. Egger, P. Mioduszewski, U. Sandberg: An in-depth look at the tyre rubber hardness influence on tyre/road noise measurements. Proc INTER-NOISE 2018, Chicago, USA.
04.09.2018
Grolimund + Partner AG erhält "Frische Luft" - Zertifikat
Hans-Lukas Kramer

Am 3. August 2018 wurde die Grolimund + Partner AG erfolgreich als "Probenahmestelle für Raumluftmessungen" akkreditiert und ist nun eines der wenigen Ingenieurunternehmen in der Schweiz, welches zur Durchführung von Abschlussmessungen für MINERGIE Eco® offiziell berechtigt ist. Die Bedeutung von Messungen der Raumlufthygiene nimmt mit immer neuen Baumaterialien sowie der heutigen dichten Bauweise auch für nicht zertifizierte Bauten zu. Ein gutes Innenraumklima begünstigt die Produktivität an Arbeitsplätzen und führt zu hoher Wohnqualität. Deshalb berücksichtigen wir dieses Thema seit jeher bereits in der Planungsphase.

Durch die Akkreditierung als Probenahmestelle verfügt die Grolimund + Partner AG nun über das Instrument zur quantitativen / transparenten Kontrolle der hohen Ansprüche an die Raumluftqualität. Dank der langjährigen Erfahrung unserer Mitarbeiter in diesem Bereich können wir zusätzlich auch in Schadensfällen, bei Geruchs- und Gesundheitsbeschwerden in Innenräumen zielführende Messungen und Beratungen anbieten. Die Erkenntnisse aus den Messresultaten werden intern aufgearbeitet und erhöhen unsere Kompetenz in der Beratung hinsichtlich Materialwahl und nachhaltiger Bauinvestments stetig. 

14.08.2018
Baustellenlärm als Internet der Dinge (IoT) - Schulhausplatz Baden
Christoph Ammann

Am 18. August 2018 wird der neugestaltete Schulhausplatz in Baden nach 3-jähriger Bauzeit offiziell eröffnet. Die Grolimund + Partner AG hat während der gesamten Bauzeit ein Lärmmonitoring betrieben. Die Messungen waren ein wichtiges Hilfsmittel zur Überwachung und Minimierung des Baulärms, zur Beweissicherung (wie gross war die Störwirkung nun wirklich zu diesem Zeitpunkt) sowie zur Kommunikation.
Die Messresultate wurden automatisch ausgewertet und laufend im Internet publiziert. Herzstück der Auswertung war das Identifizieren von stark störenden Ereignissen in Funktion der Verkehrslärmbelastung. Dank dieser speziell für das Projekt entwickelten Methode konnte die Störwirkung der Baustelle einfach und transparent dokumentiert werden. Die Methode hat sich bewährt und wird in neuen Projekten sicher weiterentwickelt werden.

05.02.2018
Fachanlass: Orientierung im Label-Dschungel
Erik Bühlmann

Vor lauter Labels das Haus nicht mehr sehen? Grolimund + Partner AG zeigt Ihnen den Weg durch den Label-Dschungel zum nachhaltigen, optimierten Gebäude! Am 20. März 2018 findet im Kongress + Kursaal Bern der Fachanlass „Orientierung im Label-Dschungel“ statt.

Am Fachanlass zeigt Grolimund + Partner AG Ihnen auf, welche neuen Ansätze innerhalb und ausserhalb der verschiedenen Nachhaltigkeitslabel bestehen, um Gebäude zu erstellen und zu sanieren, welche dem Ziel der Energiestrategie 2050 oder gar der 2000-Watt-Gesellschaft einen deutlichen Schritt näher kommen. Ebenso zeigen wir auf, weshalb die frühe Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen im Laufe eines Bauprojektes sinnvoll ist.

Hier geht es zur Anmeldung: http://gp-fachanlass.ch

19.01.2018
Überbauung Schönenbrunnen in Belp
Mathias von Arx

Grolimund + Partner AG beriet Losinger Marazzi AG in bauphysikalischen Belangen bei der Überbauung Schönenbrunnen in Belp. Nach mehr als 5 Jahren Planung und Bau wurde im Herbst 2017 ein neuer Migros Supermarkt eröffnet und im Frühling 2018 können die Wohnungen des vierteiligen Gebäudekomplexes bezogen werden. Grolimund + Partner AG prüfte dabei die Minergie-P-Eco Tauglichkeit und definierte die bauakustischen Kennwerte jeglicher Materialien. 

weitere Informationen:

Bildquelle: http://belp-schoenenbrunnen.ch/

08.11.2017
Eröffnung «Mall of Switzerland»
Christoph Ammann

Am 8. November 2017 wird die Mall of Switzerland in Ebikon bei Luzern nach 3 jähriger Bauzeit eröffnet. Die Grolimund + Partner AG begleitet das Projekt seit mehr als 10 Jahren als Akustik-Experte. Während der Planungsphase erarbeiteten wir detaillierte Lärmgutachten und dimensionierten in enger Zusammenarbeit mit den Planern und Behörden vorsorgliche Lärmschutzmassnahen. Während der Bauphase berieten wir die Halter Gesamtleistungen bei der konkreten Umsetzung der Lärmschutzmassnahmen und untersuchten die Auswirkungen von Projektänderungen.

Die Grolimund + Partner AG wünscht den Betreiber der neuen Mall viel Erfolg!

weitere Informationen:

03.11.2017
Schnittstelle Strassenbelag/CPX im SonRoad+
Emanuel Hammer

Das BAFU hat die EMPA mit der Entwicklung eines neuen Strassenlärm-Emissionsmodells, SonRoad+, beauftragt. Die erste Phase der Modellentwicklung ist weitgehend abgeschlossen. Um die Wirkung von Strassenbelägen im neuen Modell anwendungsorientiert integrieren zu können, erhielt Grolimund + Partner AG den Auftrag  einen Transferfilter zwischen Rollgeräuschen im Nahfeld- und im strassennahen Ausbreitungsbereich zu etablieren.

Zwei Messkampagnen mit einer Reihe von Fahrzeugen unterschiedlicher Geometrie, Chassishöhe und Bereifung wurden auf einem dichten Strassenbelag (auf dem Testgelände des Dynamic Test Centers in Vauffelin) und einem schallabsorbierenden semdichten Strassenbelag (in Küttigen, Kanton Aargau) durchgeführt. Dabei wurde eine grosse Anzahl an Messfahrten bei abgeschaltetem Motor und diversen Geschwindigkeiten durchgeführt um direkt mit dem spektralen Rollgeräusch von CPX Messungen zu vergleichen.

11.10.2017
Sanierung Glockentürme - Visualisierung des Schalls
Christoph Ammann

Seit 2017 bietet Grolimund + Partner AG Dienstleistungen mit der akustischen Kamera an. Mit dieser Technologie wird der Schall sichtbar gemacht, so dass klar analysiert werden kann, wann, wo und welcher Teil einer Schallquelle welche Emission verursacht.

Im Sommer 2017 wurden die Glockentürme der römisch-katholischen Kirche in Schönenwerd saniert. Durch die Sanierung hat sich auch der Klang des Glockenspiels verbessert. Dank der Optimierungen des Klöppels mit anderem Anschlagswinkel klingen die Glocken voller und leiser. Im Auftrag der Firma Rüetschi AG aus Aarau hat Grolimund + Partner AG die Veränderung des Klangs mit der akustischen Kamera visualisiert. Mit den Filmen (Ton + Bild) sollen auch Nicht-Akustiker von den Vorzügen der neuen Kirchturmtechnik überzeugt werden.

Der Mittelungspegel während dem Glockenspiel kann um 3-5 dBA reduziert werden. Überzeugen Sie sich selbst: 

                                                 vor Sanierung                                                                                                    nach Sanierung

  

weitere Informationen:

18.09.2017
SLIP 16 - erstes Update / première mise à jour
Christoph Ammann

Deutsch

Mit SLIP 16 steht Ihnen ein komplettes Lärmberechnungsprogramm mit geeigneten Schnittstellen (z.B. GIS, CAD, GoogleEarth, Google StreetView, etc.) sowie komfortabler Planerstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die aktuellste Version von SLIP ist seit einem Jahr erfolgreich im Einsatz. Ab sofort steht ein erstes Update mit neuen Funktionen, kleinen Verbesserungen und Optimierungen gratis für SLIP 16 Kunden zur Verfügung.

Das Update kann direkt aus SLIP aktualisiert werden (Hilfe>SLIP Internetupdate ausführen) oder von unserer Webseite heruntergeladen werden.

Einige Verbesserungen des Updates (Version 7.0b):

  • Die Funktion „Buffer Selection“ hat neue Optionen und läuft neu deutlich schneller.
  • Die Funktionen zum Bereinigen der Daten konnten noch einmal erweitert werden. Neu können mit der Funktion „ausgewählte zusammenfügbare Elemente zusammenfügen“ auch Elemente, die übereinander liegen, zusammengefügt werde. Mit der neuen Funktion „ausgewählte Polygone schliessen“ können mehrere Elemente mit wenigen Klicks geschlossen werden.
  • Die Darstellung von Schnitten wurde verbessert (klarer und schneller).
  • Der Import von Shape- und DXF-Dateien wurde weiter verbessert.

 

Français

Avec SLIP 16, vous bénéficiez d’un logiciel complet dans le domaine du bruit, avec de nombreuses interfaces (p.ex. GIS, CAD, GoogleEarth, Google StreetView, etc.) ainsi que des fonctionnalités faciles à prendre en main pour la production de plans.

La dernière version du logiciel SLIP est disponible depuis un ans. Une première mise à jour est désormais disponible. Elle contient des nouvelles fonctions, quelques corrections et des améliorations de performance. Cette mise à jour est gratuite pour les détenteurs d’une licence SLIP 16.

La mise à jour peut être effectuée directement depuis le logiciel (Menu Aide, Exécuter la mise à jour de SLIP par Internet). Il est aussi possible de la télécharger depuis notre site web, ici.

Quelques améliorations de la nouvelle version (version 7.0b):

  • La fonction „Buffer Selection“ comprend de nouvelles options et fonctionne de manière notablement plus rapide.
  • Les fonctionnalités de contrôle et d’épuration des données contiennent de nouvelles options. La nouvelle option „fusioner les éléments fusionable sélectionnés“, permet par exemple de rapidement assembler des façades de bâtiments. Tous ceux qui ont déjà été confrontés aux problèmes de polygones mal fermé, apprécieront la possibilité d’appliquer, en quelques clics, le nouvel outil de „Fermeture automatique des polygones“ des polygones qui devraient l’être.
  • La création et la représentation des coupes ont été optimisées (rapidité d’exécution et clarté du résultat).
  • Les fonctionnalités d’import des fichiers Shape et DXF ont, elles aussi, été améliorées.
31.08.2017
Grolimund + Partner an der Biomimicry Veranstaltung, 21. September
Pius Leuba

Grolimund + Partner AG unterstützt die Philosophie und Methodik von Biomimicry. Die Veranstaltung findet am 21. September von 18.30 bis 21:00 Uhr im Impact Hub in Bern statt, mit Pius Leuba als Referent. Pius Leuba arbeitet als Bauphysiker und Nachhaltigkeitsberater bei Grolimund + Partner in Bern und unterrichtet zudem „Climate Change and the Built Environment“ an der Universität Liechtenstein.

Biomimicry, ist buchstäblich als natur-inspirierte Innovation definiert. Die Idee ist nicht, Natur tadellos nachzumachen, sondern von ihr zu lernen und Strategien aus der Natur anzuwenden, um menschliche Lösungen zu kreieren. Biomimicry ist auf Nachhaltigkeit, Leistungsfähigkeit und Effektivität fokussiert, aber vor allem auch auf das Überdenken des Warum und Wie wir Sachen tun.

weitere Informationen: https://bern.impacthub.net/event/biomimicry-zukuenftige-innovation-ist-natur-inspiriert/ 

09. August 2017
Lärmarme semi-dichte Asphalte erfolgreich eingebaut
Emanuel Hammer

Lärmarme Beläge oder auch „Flüsterbeläge“ genannt werden häufig als Lärmschutzmassnahme eingesetzt. Damit die akustische Leistung dieser Beläge auch garantiert werden kann, hat Grolimund + Partner AG im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des Kanton Aargau in Zusammenarbeit mit Nibuxs sàrl in einem Forschungsprojekt die auf fast 130 bereits realisierten Belägen die wichtigsten Parameter für einen erfolgreichen Einbau von lärmarmen Belägen ermittelt. Dabei wurde ein Datensatz von Mischgut- und Bohrkernuntersuchungen sowie weiteren bautechnischen Abklärungen zusammen mit Rollgeräuschmessungen CPX analysiert.

Als Ergebnis wird dem Lärmvollzug ein Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, welches die Bestellung eines lärmarmen Belages unter Gewährleistung der Wirkung erlaubt.

Publikationen:

 

 

 

24. Juli 2017
Le nouveau Renens Gare - Bâtiments Ouest et Est
Perrine Plissard

La gare CFF de Renens se métamorphose d’ici à 2020. Grolimund + Partenaires conseille et accompagne les planificateurs sur les problématiques de physique du bâtiment, de la planification à l'exécution, et élabore également les concepts de protection thermique et les justificatifs énergétiques de 3 bâtiments pour le compte de CFF Immobilier. La nouvelle construction de deux immeubles à l'Est et à l'Ouest de la gare existante de Renens, ainsi que l'assainissement du bâtiment de la gare sont en cours de planification. Ce dernier sera transformé en accord avec la section monuments et sites du canton de Vaud. Les bâtiments Est et Ouest regrouperont des commerces, restaurant, bureaux ainsi que des logements sur les étages supérieurs. Les études pour les bâtiments Est et Ouest ont été menées en parallèle. Le bâtiment Ouest sera réalisé en priorité à horizon 2020. Le bâtiment Est sera réalisé dans un second temps.

03. Juli 2017
Stabübergabe bei Grolimund + Partner AG
Geschäftsleitung G+P AG

Nach 33 Jahren verantwortungsvoller Mitarbeit in unserer Firma geht Herr Markus Bichsel per Ende Juni 2017 in Pension. Er ist der letzte der 5 Mitarbeitenden, welcher bei der Firmengründung am 01.04.1984 mit an Bord war. Markus Bichsel hat seinen Plan - im Sommer 2017 in den Ruhestand zu treten - bereits vor langer Zeit angekündigt. So blieb uns genügend Zeit, sein grosses Aufgabengebiet auf andere Mitglieder unserer Geschäftsleitung zu übertragen; dies dank seiner Unterstützung und Begleitung.

Die hohe Kundenorientierung, Qualität und Kompetenz, für welche er sich sehr stark engagierte ist sichergestellt und wird kontinuierlich weitergeführt. Wir danken Markus Bichsel für seinen grossen Einsatz in unserer Firma und wünschen ihm viel Ruhe, Raum und Vergnügen im wohlverdienten Ruhestand.

Die ganze Führungscrew und das gesamte Team der Grolimund + Partner AG freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen und dankt Ihnen für Ihr Vertrauen.

13. März 2017
Lärmminderungspotenzial bei Temporeduktionen
Sebastian Egger

Immer häufiger wird die Einführung von Tempo 30 als Lärmschutzmassnahme in Erwägung gezogen. Erfahrungen aus Fallstudien zeigen stark streuende akustische Wirkungen solcher Temporeduktionen. Dafür verantwortlich sind hauptsächlich der hochkomplexe Übergangsbereich zwischen Roll- und Antriebsgeräuschen, sowie der wesentliche Einfluss des Fahrverhaltens. Da herkömmliche Emissionsmodelle nicht auf den niedrigen Geschwindigkeitsbereich zugeschnitten sind, war bisher keine zuverlässige Berechnung der Emissionen möglich. Deshalb wurde im Rahmen des nationalen Forschungsprojektes VSS 2012/214 durch Grolimund + Partner AG ein Modell entwickelt, welches die Schallemissionen des Strassenverkehrs im niedrigen Geschwindigkeitsbereich spezifisch abbildet und somit eine zuverlässige Berechnung des Lärmminderungspotential erlaubt. Mit unserem Know-how und unserem grossen Netzwerk können wir Sie als Experten rund um das Thema «Tempo 30» beraten und Sie bei der Planung von konkreten Massnahmen zur Lärmreduktion unterstützen. Ausgehend von Ihrer spezifischen Ausgangssituation, können wir die Lärmwirkung für eine gewünschte Temporeduktion akustisch modellieren und bewerten. Als Resultat erhalten Sie von uns ein Faktenblatt mit der Zusammenstellung der Ergebnisse zur Lärmwirkung Ihrer Zielsituation inklusive Stellungnahme.

Nähere Informationen zu unserer Dienstleistung erhalten Sie hier.

13. März 2017
Fachanlass: Unterwegs in die 3. Dimension
Christoph Ammann

Dank neuer Technologien und Dienstleistungen nimmt die Verfügbarkeit von 3D-Daten ständig zu. Diese Daten verändern auch den Planungsprozess laufend. Es entstehen viele neue technische Verfahren zur Verbesserung der Planung. Am Fachanlass möchten wir Ihnen aufzeigen, welche neuen Möglichkeiten sich für die Planung einer Strassenbaustelle ergeben, wie man Lärmberechnungsmodelle verbessern kann und wie man BIM (Building Information Modelling) künftig auch direkt auf der Baustelle nutzen kann.

Die Fachtagung richtet sich an Behörden (Bund, Kantone und Gemeinden), Architektur- und Ingenieurbüros (Hoch- und Tiefbau), Bauunternehmungen, Umweltplaner, Bauherren und Interessenvertreter sowie an Interessierte aus den Bereichen: Umwelt, Architektur, Strassenbau, Planung. Auf dem Fachanlass erhalten Sie anhand von 3 konkreten Praxisbeispielen einen Einblick in die Möglichkeiten, die 3D-Technologien bereits heute für den Planungsprozesse bieten. Sie haben die Möglichkeit mit Experten aus verschiedensten Disziplinen zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen

webcontact-blog.gundp@itds.ch